Kuisa - eine ART Viehausstellung
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Grauviehtog

Erfolgreiches ÖPUL-Programm ab 2023

Über einen starken Andrang mit über 200 Besuchern freute sich Obmann Hans Pittl beim traditionellen Grauviehtog in Imst. Besonders begrüßte er Ehrenobmann ÖR. Erich Scheiber und viele weitere Ehrengäste. Für den kürzlich verstorbenen Oberzuchtwart und Grauviehzüchter Gottfried Eller wurde in einer Schweigeminute gedacht. In der Generalversammlung konnte von einer konstanten Entwicklung berichtet werden. Insgesamt gibt es in den 1.248 Grauviehbetrieben 4.739 Kühe. Besonders stolz ist man auch auf 304 Jungzüchter:innen. Sowohl Obmann Hans Pittl wie auch Jungzüchter Geschäftsführer Peter Pranger hoben den hohen Stellenwert der Jungzüchter in der Grauviehzucht hervor. Für ihre Verdienste um die Grauviehjungzücher wurde Anna Strickner ausgezeichnet. Sie war 10 Jahre Funktionärin, davon 3 Jahre Obfrau der Jungzüchter Edelweißgrau.

Ein wichtiges Standbein der Grauviehzucht ist die Vermarktung. Dabei konnte Zuchtleiter Raphael Kuen von einer erfreulichen Preisentwicklung über alle Kategorien berichten. 248 Tiere wurden über die Versteigerung und 253 Kalbinnen und 13 Kühe Abhof vermarktet

Nach 4-jähriger Pause fanden heuer endlich wieder die Gebietsausstellungen statt. 290 Züchter aus 74 Vereinen und fast 200 Jungzüchter und Youngsters stellten 1.450 Tiere aus. Die erfolgreichsten und stärksten Aussteller:innen wurde im Rahmen der Generalversammlung mit den Siegerpreisen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Ein wichtiger Erfolg gelang bei den ÖPUL-Verhandlungen 2023 – 2027, wo die Grauviehzüchter rund 2 Millionen € mehr an Förderungen erhalten. Ab 2023 werden je Milchkuh 310 € und je Mutterkuh 230 € ausbezahlt. Mit diesem Ergebnis konnte eine wesentliche Grundlage geschaffen werden für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Rasse.

Abschließender Höhepunkt war die Präsentation der 15 neuen Teststiere des Zuchtprogrammes. Wie Raphael Kuen anführte, konnte ein guter Jahrgang heuer abgesamt werden. Die Stiere zeigen gutes Exterieur mit optimalen Leistungshintergrund und der notwendigen Linienvielfalt. Für ihn ein besonderer Moment, war es doch sein letzter Grauviehtog. Aufgrund persönlicher Gründe traf er die schwere Entscheidung mit Ende September von der Rinderzucht Tirol auszuscheiden. Obmann Hans Pittl bedankte sich bei Raphael Kuen für seinen Einsatz und wünschte ihm für seine neue Tätigkeit als Nachhaltigkeitsmanager beim Ötztal Tourismus alles Gute.

veröffentlicht am

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