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Die Zucht

Rassenbeschreibung

Das Tiroler Grauvieh ist ein mittelrahmiges Zweinutzungsrind. Die Tiere sind einfärbig silber- bis eisengrau, der Kopf, Hals und Rumpf ist angeraucht. Das dunkle Flotzmaul ist hell gesäumt, die Klauen sind schwarz. Die Stiere sind dunkler gefärbt als die Kühe und der Rücken wird von einem hellen Aalstrich geziert.

Es handelt sich um eine alte, autochthone österreichische Rinderrasse. Zur Zeit der Völkerwanderung durchmischte sich das heimische bodenständige ligurisch-keltische Rind mit dem Vieh der sich ansiedelnden Alemannen. Aus dieser Kreuzung entwickelten sich im Laufe vieler Jahrhunderte verschiedenste Landschläge. Ende des 19. Jahrhunderts trennten sich die Schläge in die Rassen Braunvieh und Grauvieh auf.

Das Tiroler Grauvieh ist eine Zweinutzungsrasse. Die Milchleistung liegt bei rund 4.850 kg mit 4,0 % Fett und 3,3 % Eiweiß. Die ausgewachsenen Kühe erbringen Durchschnittsleistungen von mehr als 5.100 kg Milch, Laktationsleistungen von mehr als 6.000 kg sind möglich werden aber nur vereinzelt angestrebt.

Das Herdebuch wird zweigeteilt geführt. Einerseits für die Zuchtrichtung Doppelnutzung (Milch & Fleisch) und andererseits für die Zuchtrichtung Fleisch. Damit soll dem zunehmenden Einsatz dieser Rasse in der Mutterkuhhaltung Rechnung getragen werden. Die männlichen Tiere erreichen in Reinzucht eine Nettotageszunahme von etwa 1.300 g. Das Tiroler Grauvieh zeichnet sich durch hohe Schlachtausbeuten von bis zu 60 % besonders aus. Aufgrund des Milchreichtums, der Fruchtbarkeit und der guten Futterverwertung eignet sich die Rasse im Rahmen der Mutterkuhhaltung sowohl zur Rein- als auch zur Kreuzungszucht. Das Fleisch von reinrassigen Ochsen wird über eine eigene Vermarktungsschiene in Tirol vertrieben.

Rund 82 % der grauviehhaltenden Betriebe liegen auf einer Seehöhe von über 1.000 m. Fast das gesamte Jungvieh wird im Sommer gealpt. Ebenso rund 40 % der Kühe. Durch die Genügsamkeit, die ausgeprägte Geländetauglichkeit und Weidetüchtigkeit ist das Tiroler Grauvieh auch auf extensiven Flächen produktiv. Die Rasse ist anpassungsfähig hinsichtlich Freilandhaltung und Hitze.

In einem mehrjährigen Praxisversuch wurde und wird in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt des Landes Tirol in Imst die ganzjährige Freilandhaltung erprobt. Dabei wurden alle Daten exakt erhoben. Ohne den endgültigen Ergebnissen vorgreifen zu wollen, kann man jetzt schon sagen, dass sich das Tiroler Grauvieh für die ganzjährige Freilandhaltung eignet und viele Vorteile in der Mutterkuhhaltung mitbringt:

  • Robustrasse für Freilandhaltung mit hohen Tageszunahmen
  • Mehrerlös durch funktionierende Markenfleischprogramme
  • Gute Verfügbarkeit von trächtigen Tieren
  • Problemlos in Umgang und Charakter


Auf Grund seiner Größe, seines Gewichts und der guten Futterverwertung eignet sich das Tiroler Grauvieh ausgezeichnet zur schonenden Bewirtschaftung der Wiesen und Weiden. Das Erstkalbealter liegt bei 33 Monaten.

Geburtsgewicht 34‐45 kg Stier Kuh
Widerristhöhe [cm] 140 – 150 129 – 139
Gewicht [kg] 900 – 1.050 550 – 650

Zuchtmethode
Das Zuchtprogramm baut auf absolute Reinzucht auf.

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