Jetzt Online Broschüre ansehen (hierklicken)

Regelung der Stierzucht 2015-2016

Fortsetzung des letztjährigen Modelles

In der Sitzung des Vorstandes vom 20. August 2015 wurde das Zuchtprogramm der Stiere evaluiert und das letztjährige Modell uneingeschränkt bestätigt.

  • Es steht den Züchtern frei die Stiere aus dem aktuellen Besamungsprogramm auszuwählen.

  • Für die Stierzucht dürfen nur speziell gekennzeichnete Stiere, eingeteilt nach Gruppe, verwendet werden.

  • Stiere der Gruppe A können zur Stierzucht nur für Stiermütter mit einem Gesamtzuchtwert ab 112 verwendet werden.

  • Stiere der Gruppe B können zur Stierzucht nur für Stiermütter mit einem Gesamtzuchtwert von 105 bis 111 verwendet werden.

  • Ausschlaggebend ist der Gesamtzuchtwert (GZW) zum Zeitpunkt der Anpaarung.

  • Für Kühe ohne Gesamtzuchtwert (= Erstlingskühe) können sowohl die Stiere der Kategorie A als auch B verwendet werden.

  • Sollte eine Kuh zum Zeitpunkt der Anpaarung die Mindestanforderungen beim GZW nicht erfüllen, so kann diese Kuh mit einem Stier der Gruppe B angepaart werden. Zum Zeitpunkt der Körung des Stiers muss jedoch die Mutter des Stiers den Mindestanforderungen von GZW 105 entsprechen.

  • Die restlichen Stiermutternormen bleiben gleich und müssen zum Zeitpunkt der Körung erfüllt werden.

  • Der Beschluss, dass Vater und Muttersvater eines Stieres nicht die gleiche Linie sein dürfen, bleibt aufrecht.

  • Es ist keine Anmeldung für gezielte Paarung notwendig.

  • Jedes Stierkalb, welches für die Stierzucht vorgesehen ist, muss vom Züchter separat dem Verband gemeldet werden.

  • Bei jedem Stierkalb ist die Fleischleistungskontrolle durch den LKV durchzuführen.

  • Der Verband organisiert und finanziert die Abstammungsüberprüfung und den Gentest.

  • Eine Versteigerung ohne geprüfte Abstammung und Gentest ist nicht möglich.

  • Es erfolgt keine Samenpreisrückvergütung mehr.

  • Die Erfahrung zeigt, dass das Programm im RDV (OPTIBULL) sehr gute Empfehlungen angibt, bitte jedoch an die Gruppeneinteilung A und B denken, diese werden vom Programm nicht berücksichtigt.

Was sich geändert hat

Es wird keine Anpaarungsempfehlung mehr ausgesprochen!
Auf Wunsch wird durch den Verband eine Anpaarungsempfehlung in schriftlicher Form ausgehändigt. Diese Empfehlung hat vor dem Zeitpunkt der Besamung zu erfolgen. Die Empfehlung wird aber nicht zu Gunsten einzelner Spitzenvererber, sondern im Sinne der Erhaltung der seltenen Linien vorgenommen werden!

Beschränkung der gekörten Stiere je Stiermutter

Ab 2016 werden nur mehr zwei Stiere aus der gleichen Vaterlinie pro Stiermutter gekört.
Ab der Oktober Versteigerung 2016 werden die Vaterlinien pro Stiermutter aufgezeichnet, die vorher gekörten Stiere werden nicht beachtet.

Stiermutternormen

Linienführung:
Der Vater, der Muttersvater oder der Vatersvater dürfen nicht ident sein.

Leistungsnormen Stiermütter:
Für Stiere der Klasse II b und III a müssen Mütter nur die Mindestbewertung bei der Stiermutterschau von 6-6-6-5 aufweisen.

Für Stiere der Klasse II a gelten folgende Regelungen:
Melkbarkeit Stiermutter
EI mind. 40
DMG mind. 2,0
NG max. 0,2

Termine & Veranstaltungen

alle im Überblick

Newsletteranmeldung

Termine, Aktuelles und vieles mehr
Einfach E-mail Adresse eintragen und anmelden! Immer top informiert!

Unsere Partner

weitere Interessante Links

Unser Standort
Rufen Sie uns an E-mail senden Folge uns auf Facebook YouTube Videos

Tiroler Grauviehzuchtverband | Brixnerstraße 1, 6020 Innsbruck | T +43 59292 - 1841 | M grauviehlk-tirolat

© created by oetztal-marketing.at