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Generalversammlung des Tiroler Grauviehzuchtverbandes

Grauviehzüchter blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Am Sonntag, den 28. Mai fand in der Versteigerungshalle im Agrarzentrum West die Generalversammlung des Tiroler Grauviehzuchtverbandes statt. Obmann Erich Scheiber konnte neben Kammerpräsident Josef Hechenberger und Bauernbunddirektor Peter Raggl eine Vielzahl von Grauviehzüchtern aus Tirol und Vorarlberg willkommen heißen.

 

„Alles auf Schiene“

Der Tätigkeitsbericht des Geschäftsführer Raphael Kuen und die Bilanz, vorgetragen vom Obmann des Raiffeissenverbandes, untermauern den Erfolg des Grauviehs im abgelaufenen Jahr. So konnte wiederum positiv Bilanz gezogen werden. Die Mitglieder- und Herdebuchbestände sind leicht im Steigen begriffen, auch in den östlichen Bundesländern. Die Vermarktungszahlen und Durchschnittspreise sowohl beim Zuchtvieh als auch beim etablierten Almochsen Programm sprechen für sich. Immerhin erzielten die Zuchtkalbinnen bei den Versteigerungen einen Netto-Durchschnittspreis von 1.655,00 Euro, ab Hof von 1.581,00 Euro. Der durchschnittliche Auszahlungspreis der 326 Almochsen ist um rund 50 Euro gestiegen und lag bei knapp 1.500,00 im Jahr 2016. Somit rückt der Almochs der Zuchtkalbin immer näher und ist längst mehr als nur eine Alternative!

 

Der Veganismus am Prüfstand

Mit pointierten und zum Teil auch provokanten Aussagen ging der deutsche Lebensmittelchemiker und Buchautor Udo Pollmer auf aktuelle Ernährungstrends und insbesondere auf den Veganismus ein: Auch die Behauptung, die Menschheit könne rein vegan ernährt werden, gehe völlig an der Realität vorbei, stellte Pollmer fest. Immerhin seien zwei Drittel der weltweiten Agrarflächen nur als Grün- und Weideland geeignet, also zur Haltung von Nutztieren, und nicht etwa zum Anbau von Brotgetreide. Selbst bei konsequenter veganer Ernährung bräuchte es immer noch Nutztiere, welche die „Abfälle“ der Veganer ökologisch sinnvoll verwerten.
Darüber hinaus übt Pollmer auch heftige Kritik an einer im Jahr 2015 erschienenen WHO-Studie, welche Fleisch als krebserregend abstempelte. Diese Studie hat es als solche nie gegeben. Des Weiteren warnt er vor dem Wolf. Ein einzelner Wolf sei noch in den Griff zu bekommen, sobald sich aber ein Rudel gebildet hat nützt die beste Herdenschutzmaßnahme nichts mehr, das wäre das Ende der freien Nutztierhaltung.

 

Ehrungen als krönender Abschluss

Zum Abschluss der Generalversammlung wurden Josef Penz für 25 Jahre Stierhaltung und Josef Wegscheider für seine 50-jährige Tätigkeit als Zuchtbuchführer mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

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